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Nachdem die Diagnose Pankreaskarzinom feststeht und das Ausmaß der Krebsausbreitung bestimmt worden ist, stimmt Ihr Arzt mit Ihnen ab, welche Behandlungsschritte durchgeführt werden.
Welche Therapie durchgeführt wird, hängt insbesondere davon ab, um welche Form des Pankreaskarzinoms es sich handelt und wie weit die Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose fortgeschritten ist. Aber auch das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand werden bei der Wahl der Behandlungsmethode berücksichtigt.
Das wichtigste und entscheidende Verfahren zur Behandlung von Pankreaskarzinomen ist die Operation. Das Ziel der Operation ist, den Tumor vollständig zu entfernen und damit die Krankheit zu heilen. Eine Operation kommt allerdings nur in Frage, so lange der Tumor auf den Pankreas beschränkt ist. Hat die Geschwulst bereits das umgebende Gewebe oder sogar angrenzende Organe wie Magen, Milz und Leber befallen, ist eine Operation oft nicht mehr sinnvoll. In diesen Fällen kommen häufig die Strahlentherapie und/oder eine Chemo-embolisation, -perfusion zum Einsatz. Beide Behandlungsmethoden können einen Pankreaskarzinom fast nie heilen, sondern nur sein Wachstum verlangsamen. Allerdings ist es möglich, mit diesen Therapien tumorbedingte Beschwerden (Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schmerz) zu lindern.
Dokument-Datum: 24.09.2007 Autor: Ahmed Koujan | Zurück zum Seitenanfang | Zur Navigationshilfe |
Druckversion: 24.05.2012 07:49:35
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