Einleitung

Die perkutane Vertebroplastie / Osteoplastie ist ein effektives neues interventionell-radiologisches Verfahren zur Augmentation von benignen und malignen Knochenläsionen mittels Knochenzement (Polymethylmethacrylat, PMMA) unter computertomographischer bzw. Durchleuchtungskontrolle. Durch diese neue Behandlungsmethode, die bereits mit Erfolg in Frankreich und den USA angewendet wird, kann eine Stabilisierung des betroffenen Knochens und eine deutliche Schmerzreduktion erreicht werden.
Die Verwendung von Knochenzement ist in der Endoprothetik etabliert. Auch langfristige Untersuchungen haben gezeigt, daß bei stabiler Implantatlage spongiöser Knochen auch in der Zementeinbettung durchaus vital bleiben kann. Selbst die Auffüllung von Wirbelkörpern mit Knochenzement ist im Rahmen der Tumorchirurgie bzw. im Rahmen perkutaner interventioneller Methoden bereits mehrfach beschrieben [Weill 1996, Jensen 1997]. Eine signifikante Stabilisierung von Wirbelkörpern bei malignen und benignen Knochenläsionen nach interventioneller Vertebroplastie konnte nachgewiesen werden [Gangi 1995, Deramond 1996, 1998, Cotton 1996, 1998, Cortet 1996, Martin 1999].

 

Dokument-Datum: 08.05.2006   Autor: unknown

|  Zurück zum Seitenanfang | Zur Navigationshilfe