Terminvereinbarung unter der Rufnummer: (069) 6301-87202
auf dieser Seite möchten wir Sie über die Untersuchung des Kolon-Kontrasteinlauf informieren, bei der Kontrastmittel als Einlauf in den Dickdarm gebracht wird. Der Colon-Kontrasteinlauf gehört zu den bildgebenden diagnostischen Verfahren.
Unter Beachtung der Indikationen, Risikofaktoren und Vorsichtmaßnahmen ist der Kontrasteinlauf eine risikoarme Untersuchung. Über die Komplikationsrate des Kontrasteinlaufes liegen unterschiedliche Abgaben vor; die Perforationsrate beträgt 0,008 - 0,04%. Im Vergleich hierzu liegt die Perforationsrate für die diagnostische Koloskopie bei 0,14 - 0,79%. Eine Perforation des Darmes ist also sehr selten, dieses kann durch:
1. Ruptur des Rektums durch Überblähung des Ballons.
2. Ruptur durch hydrostatischen Druck im Bereich von Schwachstellen.
"Schwachstellen" des Darmes können sein: Karzinome (und deren Rezidive), Metastasen, Entzündungen, Ischämie, Biopsie und Polypektomie, Divertikelkrankheit und deren Komplikationen, Anastomosen nach Operationen sowie Anus praeter.
2 Tage vor der Untersuchung: |
leichte, schlackenarme Kost |
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Erlaubt sind: |
Kaffee oder Tee (ohne Milch), Zwieback, Weißbrot, Quark, Joghurt, Butter, Konfitüre, klare Suppen, Fisch (gekocht), Püree, Götterspeise |
Möglichst viel trinken! |
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Verboten sind: |
Gemüse, Obst, Salate, Vollkornprodukte, Reis, Fleisch |
1 Tag vor der Untersuchung: |
nur klare Flüssigkeiten |
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Frühstück: |
Kaffee oder Tee (ohne Milch), 2 bis 3 Scheiben Zwieback mit Konfitüre |
Nach dem Frühstück (8.00 Uhr) einnehmen: |
Prepacol-Lösung mit 1 Glas Wasser |
Möglichst viel trinken! |
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Jede Stunde: |
1 Glas Wasser (ca. 200ml) oder Kaffee, Tee (ohne Milch) klare Säfte, fettfreie Suppen (ohne Einlagen), Fleischbrühe, Mineralwasser |
Kein Mittagessen |
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13.00 Uhr: |
4 Prepacol-Tabletten mit Wasser einnehmen. |
Kein Abendessen |
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Untersuchungstag: |
Nicht essen, nicht rauchen |
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Erlaubt sind: |
1 bis 3 Tassen Kaffee oder Tee (ohne Milch), Mineralwasser |
30 Minuten vor der Untersuchung: |
1-2 Klysmen durchführen; vor Entleerung möglichst 15-20 Minuten warten. |
Medikamente nur auf besondere Anordnung des behandelnden Arztes einnehmen! |
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Die Untersuchung wird mit einer kurzen Anamnese und Information des Patienten über den
Untersuchungsablauf eingeleitet.
Der Patient muss sich vor der Untersuchung zur vollständig entkleiden. Die orale Gabe von Atropinsulfat (cave: Kontraindikationen) vor der Untersuchung verbessert den Kontrastmittelbeschlag der Darmwände. Vor Untersuchungsbeginn wird häufig noch eine kurze rektale Untersuchung gemacht, um Passagehindernisse im Enddarmbereich zu erkennen. Nun wird das Ballondarmrohr in Linksseitenlage eingeführt und der Ballon wird aufgeblasen. Alternativ kann bei Patienten mit intaktem Schließmuskel auch ein normales Darmrohr verwendet werden. Danach erfolgt unter Durchleuchtung eine Kontrolle der korrekten Position des Ballondarmrohres.
Jetzt wird der Kontrastmitteleinlauf gestartet. Nachdem sich der Dickdarm bis über die linke Flexur mit Kontrastmittel gefüllt hat, wird zum teilweisen Abfluß des Kontrastmittels der Irrigationsbeutel auf den Boden gelegt. Danach wird der Barium-Abflußschlauch wieder abgeklemmt. Der Patient wird nun aufgefordert, sich mindestens einmal um die eigene Längsachse zu drehen. Nun wird Luft in den Dickdarm einzublasen. Dadurch und durch das Drehen des Patienten wird versucht, das Kontrastmittel bis zum Coecum vorzubringen. Die eingeblasene Luft kann etwas unangenehm sein, da sie das Gefühl starker Blähungen verursacht. Es werden durchleuchtungsgezielt durch unterschiedliche Patientenlagerung bzw. durch Tisch- und/oder Röhrenbewegung sämtliche Abschnitte des Dickdarms in mehreren Ebenen dargestellt. Folgende Aufnahmeprojektionen werden häufig gemacht:
Dokument-Datum: 13.08.2005 Autor: Ahmed Koujan
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